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Interessante Apps und neue Entwicklungen bei iOS- und Android-Apps.

Wem es noch an einem Beweis gemangelt hat, ob sich die Investition in Apps lohnt, der dürfte diesen spätestens in dieser Woche erhalten haben. Apple vermeldet den weltweit 10.000.000.000 Download in seinem App-Store.

Dieser Erfolg begründet sich wohl auf die Mischung aus der eindrucksvollen Marketingstrategie von Apple und dem weiter steigenden Marktanteil des iPhones, iPods und iPads. Laut einer Studie von comScore wuchs der Marktanteil von Apples iPhone in Deutschland im vierten Quartal um 4,3% auf nun 19,5%. Damit bleibt iOS das zweitverbreitetste Betriebssystem in Deutschland nach Nokias Symbian, das allerdings einen Einbruch von über 10% hinnehmen musste. Größter Gewinner ist Googles Android-Plattform mit einem Zuwachs von 9,2%, womit Google auf Platz 4 hinter Microsoft rangiert und diese voraussichtlich im ersten Quartal 2011 überholen dürfte.

Dabei ist der häufig gewonnene Eindruck, es handle sich bei den Downloads meist um mehr oder weniger sinnvolle Spassanwendungen nicht richtig. Es gibt durchaus eine Vielzahl an Beispielen, wie Unternehmen Apps als Marketinginstrument oder als Geschäftsmodell etablieren konnten. So findet sich Navigon mit seinen Navigationsapps auf Platz 1 und 3 der umsatzstärksten Apps. Dazwischen platziert sich erfolgreich die Bild mit ihrem Nachrichtenapp. Und auch in die Top20 der gratis verfügbaren Apps schaffen es Unternehmen wie hotel.de, Sat.1, die Sportschau oder Facebook.

Spannung in den kommenden Monaten verspricht besonders die Cross-Betriebssystem-Kompatibilität von Apps. Was wir aus dem Web seit langem gewohnt sind, Webseiten für verschiedene Browser und Betreibssysteme zu optimieren, wird auch bei Apps ein immer größeres Thema. Allerdings ist hier die Lösung nicht ganz so trivial. Praktisch stellt jedes System eine eigene Entwicklung dar. Selbst die Oberflächen unterschieden sich aus Usabilitygründen teilweise. So werden besonders mittelständische Unternehmen wohl dahin tendieren, zunächst Testballons auf einzelnen Systemen wie iOS zu starten und dann im Erfolgsfalle auch die anderen relevanten Plattformen zu berücksichtigen.

Die 5 wichtigsten Schritte bei der Entwicklung einer App:

1. Zielgruppenanalyse:
Welche Betriebssysteme nutzt meine Zielgruppe? Welche Erfahrungen hat sie bereits mit Apps? Welche Mehrwerte muss das App bieten?

2. Mitbewerberanalyse:
Welche vergleichbaren Apps bieten Mitbewerber? Welche Rezensionen erhalten diese von Usern?

3. Usability:
Der Erfolg einer App hängt ganz maßgeblich an der Usability. Wer sich an der gängigen Geräte-Usability orientiert liegt hier schon sehr richtig.

4. Kompatiblität:
Apps sollten auf so vielen Softwareversionen wie möglich laufen. Gerade das iPhone hat einen großen Widerverkaufsmarkt und nicht jeder User aktualisiert sein Betriebssystem, daher auch ältere Versionen berücksichtigen.

5. Marketingstrategie:
Ein App ist kein Selbstläufer. Eine Marketingstrategie ist daher zwingend erforderlich. Gerade Social Media und Mobile Advertising bieten hier gute Ansatzpunkte.

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