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Interessante Apps und neue Entwicklungen bei iOS- und Android-Apps.

Dem neuen „Sony Reader“, einer Art eBook-Anwendung, wurde laut New York Times von Apple die Freigabe für den App-Store verwehrt. Begründung ist der Einsatz eines In-App-Verkaufsmodells, das gegen die Richtlinien von Apple verstößt. So besteht Apple darauf, dass alle In-App Verkäufe über die „In-App-Purchase API“ abgewickelt werden.

Warum? Ganz einfach, nur so sichert sich Apple die fällige Gebühr in Höhe von 30% des Umsatzes. Dieses konsequente Vorgehen seitens Apple, finde ich auch absolut nachvollziehbar. Andernfalls würden wohl alle Entwickler ihre Apps zukünftig kostenfrei im App-Store anbieten und dann einfach nachträglich die Freischaltung über ein eigenes In-App-Modell abrechnen. Das Apple das nicht hinnehmen wird, ist wohl keine große Überraschung. Wobei, bei Sony ja anscheinend schon. Das Apple die Regelungen hierzu angepasst und verschärft hat, ist ja nun schon ein wenig her. Das Apple erst vor einigen Monaten damit angefangen hat, diese Regelung auch tatsächlich durchzusetzen und Apps abzulehnen, ist zwar verwunderlich, aber war doch eigentlich absehbar. Und sicher hätte man als Konzern dieser Größenordnung, auch einfach ein Gespräch vorab mit Apple suchen können.

Das diese Regelung für bestehende Apps, wie z.B. von Amazon nicht gilt, ist hier sicherlich keine Ausrede. Ohnehin hat Apple nun angekündigt, die bestehenden Apps quasi zu entfernen, wenn sich diese nicht bis spätestens Ende Juni an die Richtlinien halten. Ebenfalls untersagt wird es dann Verlagen, ihre Printabonennten mit gratis Digitalausgaben für das iPad auszustatten.

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