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Viele Jahre war rechtlich nicht ganz klar, ob und welche Markenbegriffe als Keywords benutzt werden dürfen. Nun hat der deutsche Bundesgerichtshof entschieden: Ja!

In zwei anderen Verfahren, hatte der Bundesgerichtshof bereits entschieden, dass es in aller Regel zulässig ist, fremde Unternehmenskennzeichen und beschreibende Angaben als Keyword zu verwenden.

Im sogenannten „Bananabay“-Verfahren, hat der deutsche Bundesgerichtshof nun klargestellt:

Die Nutzung eines mit der Marke identischen Zeichens als Keyword, ist ohne Zustimmung des Markeninhabers zulässig. Nach Auffassung des Bundesgerichtshof stellt der durchschnittliche Internetnutzer keine Verbindung zwischen dem Suchwort und der AdWords-Anzeige her.

Es wurden trotzdem einige Bedingungen für die Nutzung aufgestellt:

Die Entscheidung des BGH bezieht sich ausschließlich auf die Nutzung des Keywords. Weiterhin unzulässig, sind die Nutzung der fremden Marke bzw. eine herkunftshinweisende Angabe im Anzeigentext oder in der verlinkten Domain.

Für die Relevanz in AdWords, spielt das eine recht große Rolle, da z.B. Audi das Keyword BMW jetzt offiziell nutzen darf, wenn Sie es vorher nicht sowieso schon gemacht haben.

Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier.

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