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Google´s Nutzerschutz erreicht momentan eine neue Dimension. Teilweise bis zu 80/90 % der eingetippten Suchbegriffe in Google können Webmaster nicht mehr analysieren. Der Grund ist, dass Google nach PRISM-Zeiten die Suche sicherer machen will und plant, nur noch Ad-Klicks zu veröffentlichen. Das bedeutet, dass alle Keywords, die Nutzer in die Google-Suche eingegeben haben nicht mehr für die jeweiligen Seitenbetreiber einsehbar sind – es sei denn, der Nutzer klickt auf eine AdWords-Anzeige!?

100% der organischen Suchanfragen bald „not provided“?

Einige Google-Experten sagen, dass bald alle Suchanfragen über HTTPS laufen werden. Bisher wurden nur eingeloggte Nutzer „geschützt“. Google soll gerade schrittweise dazu übergehen alle Suchanfragen per HTTPS zu verschlüsseln.

Warum diese Umstellung?

Google selbst will dem Nutzer nach den NSA und PRISM Skandalen mehr Privatsphäre zugestehen. Allerdings ist das angesichts der AdWords-Keyword-Daten wenig plausibel. Auch das von Google angebotene Retargeting bzw. Remarketing widerspricht diesem Ansatz komplett. Wahrscheinlich geht es darum, mehr Webmaster zu AdWords-Kunden zu machen.

Denkbar wäre auch ein Google eigenes SEO-Tool, mit dem Keywords kostenpflichtig eingesehen werden können. Allerdings hat sich Google bisher zu keinem dieser Punkte offiziell geäußert.

Daten- / Bildquelle: www.notprovidedcount.com

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