Internetagentur München und Berlin
SEO/ SEA

News, Statistiken und wissenswerte Fakten aus der Welt der Suchmaschinen.

Facebook hat vor kurzem die aktuellen Quartalszahlen veröffentlicht, die, wie immer, recht beeindruckend sind. Dabei sind ein paar äußerst wichtige Aussagen von Mark Zuckerberg untergegangen. Er hatte nämlich den aktuellen 10-Jahres-Plan von Facebook vorgestellt. 10 Jahre! Und das in der Online-Branche. Welche Ziele sich Facebook für die nächsten drei, sieben und zehn Jahre gesteckt hat, kann hier nachgelesen werden.


 

Facebooks Agenda für die nächsten zehn Jahre

Facebook hat sich viel vorgenommen. Die nächsten 10 Jahre sind bereits voll durchgeplant. Hier die nächsten 3 großen Etappen bis 2024.
 

Der Plan für die nächsten drei Jahre

  • Wachstum der bestehenden Services
  • Vermarkter und Unternehmen sollen mehr Werte aus den Diensten erhalten
  • Anzeigen-Verbesserung
  • Newsfeed-Optimierung

 

Die nächsten fünf Jahre bei Facebook

  • WhatsApp, Messenger, Instagram und Search sollen weiter ausgebaut werden
    • Ziel: Selbstständige, unabhängige Produkte schaffen
  • Entwickler Plattform und Ökosystem sollen weiter ausgebaut werden
  • Entwickler sollen Facebook-Apps entwickeln können und diese mittels Facebook monetarisieren können

 

Die nächsten zehn Jahre

  • Entwicklung der nächsten Plattform-Generation – besonder im Bereich PC-Technologie
  • Großer Rollout von Internet.org und Möglichkeiten, das Internet in abgelegene Bereiche zu bringen
  • Oculus als wichtigen Baustein für die nächsten PC-Generation zu etablieren

Als Zuckerberg seine Agenda vorstellte, hatte er auch betont, in den nächsten Jahren aggressiv zu investieren. Das kostet Geld und freut die Aktionäre gar nicht. Der Kurs ging deshalb kurzfristig runter. Aktuell kostenlose Dienste könnten aufgrund der Entwicklungen mit Anzeigen finanziert werden. Ein selbstständiges Produkt sollte sich auch selbstständig finanzieren können. So ist es ziemlich sicher, dass Dienste wie der Messenger und vor allem WhatsApp in Zukunft nicht werbefrei bleiben.

Weiterhin will Facebook erreichen, dass der Nutzer sich nur noch innerhalb des Facebook-Ökosystems bewegt. Auf Facebook, Instagram, WhatsApp & Co. sollen alle Web-Bedürfnisse befriedigt werden. Ein Nutzer ist somit im Facebook-Universum eingeklinkt und kann komplett analysiert werden – Kaufverhalten, Freizeitgestaltung, psychische und physische Gesundheit usw.  sind dadurch sehr einfach zuzuordnen.

Was interessant ist, ist die Tatsache, das der Messenger ein eigenständiges Produkt wie WhatsApp werden soll. Damit ist die Aussage, die Facebook-App zu entlasten nur einer von vielen Gründen für die Zwangsnutzung vom Messenger gewesen.

Facebook hat sich viel vorgenommen. Aber muss es auch. Facebook ist nämlich keine feste Institution und hat, wie andere Web-Communities und Plattformen ein Ablaufdatum. Jedenfalls wenn man sich nicht weiterentwickelt. Da hat Facebook sicherlich von anderen Plattformen wie MySpace oder hierzulande lokalisten.de gelernt und weiß, dass Stillstand nicht nur Rückstand, sondern das Aus ist.
  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.