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SEO/ SEA

News, Statistiken und wissenswerte Fakten aus der Welt der Suchmaschinen.

Nein, es gibt keine Hinweise auf geheime Algorithmus oder SEO Faktoren. Aber Microsoft gibt mit der Offenlegung einige Einblicke in das Wachstum und die Veränderungen einer Suchmaschine frei. So kann man z.B. sehen, welche Bemühungen eine Suchmaschine anstellt, um besser und effizienter zu werden.

Bing Code per GitHub abrufbar

Bing hat sich bei der Veröffentlichung der Daten dazu entschieden, GitHub als Plattform zu wählen. Auf GitHub können die Nutzer den Sourcecode, Unit-Tests und Downloads einsehen bzw. herunterladen. Laut Bing steht die Bibliothek mit dem Namen Microsoft.IO.RecyclableMemoryStream für „überragendes Verhalten bei leistungskritischen Systemen“.

 

Vorteile des Systems:

Ein Techblog namens Neowin.net hat sich die Mühe gemacht und einige interessante Fakten aufgeschrieben:

  • Metriken für die Leistungsüberwachung
  • Vermeiden von Memory Leaks  durch gekapselte Poolgröße
  • Vermeidung von Speicherfragmentierung
  • Die Verwendung gemeinsamer Buffer eliminiert große Allokationen im Object Heap
  • Hervorragende Überprüfbarkeit auf Fehler

Wer mit diesen Begriffen etwas anfangen kann, wird sicherlich gern mal einen Blick auf die GitHub Bibliothek werfen wollen: GitHub Bing Bibliothek

 

Was soll das eigentlich?

Die Offenlegung des Codes bzw. der Pakete hat zwei Gründe:

1. Die Verbesserung des Systems und das Ausmerzen (noch nicht bekannter) Fehler durch die Community.

2. Marketing. Die Offenlegung sorgt für Meldungen, Zugriffe und evtl. auch für ein paar Bing-Suchanfragen mehr.

Bing hat den Algorithmus nicht offengelegt, deshalb hat die Microsoft-Suchmaschine auch nicht wirklich viel zu verlieren, außer vielleicht ein paar peinliche Fehler im Code. Aber solche Brände sind bekanntermaßen sehr schnell gelöscht.

 

 

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