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86 Prozent der befragten deutschen Bürger halten Google für mächtig. 78 Prozent für allgegenwärtig. 38 Prozent halten Google sogar für bedrohlich. Hat Google ein Vertrauensproblem in Deutschland?

 

Don´t be evil

Das Motto des Unternehmens scheint noch nicht in Deutschland angekommen zu sein. Denn laut der RTL Umfrage mit 2500 befragten Bürgern aus Deutschland, herrscht noch immer große Skepsis gegenüber des Suchmaschinengiganten.

Nur 26 Prozent der Befragten halten Google für vertrauenswürdig. 24 Prozent halten ihre Daten für sicher. Das sind Zahlen, die nicht unbedignt für Freudensprünge bei dem Mountain View Konzern sorgen dürften. Aber: 60 Prozent der Befragten halten Google für visionär, 43 Prozent als sympatisch und fast die Hälfte der Befragten halten Google für unverzichtbar.

 

Datenbasis: Das Forsa-Institut befrate vom 18. bis 22. Mai 2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Quelle: RTL / stern.de

 

Quelle: RTL / stern.de

Quelle: RTL / stern.de

Datenbasis: Das Forsa-Institut befrate vom 18. bis 22. Mai 2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

 

Google soll aufgespalten werden

Das Google eine übermächtige Macht im Netz ist, wissen mittlerweile fast alle Internetnutzer. Außer im sozialen Bereich hat Google sehr viele Bereiche erfolgreich für sich einnehmen können oder wenigstens ein gutes Stück vom Kuchen ergattert. Das Google viele seiner sonstigen Aktivitäten mit der Suche verknüpft, gefällt vielen Menschen aber gar nicht. So sagen 53 Prozent, dass eine Aufspaltung Googles gut wäre und eine Trennung des Suchmaschinengeschäfts eine gute Idee wäre. So soll ein Missbrauch der Stellung von Google am Suchmarkt verhindert werden. Wie weit sich die Befragten mit der Thematik, dem Unternehmen selbst und den Produkten auskennen ist allerdings unklar. Immerhin sagen 36 Prozent der Befragten, dass diese Forderung nicht sinnvoll ist.

 

Die Europäer müssen keine Angst haben!

Google selbst möchte sich Europa weiter öffnen. So sagt Google-Gründer Sergey Brin, dass die Europäer keine Angst haben müssen. Sundar Pichai, Produktchef bei Google, sagte dem stern in einem Interview, dass das Verhalten in Google in vielen Fällen nicht treffend dargestellt werde. „In bestimmten Fällen ist die Charakterisierung dessen, was wir tun, ungenau. Wir versuchen nicht, unser Geschäft auf Kosten von anderen zu entwickeln.“ Auch der Datenschutz ist für Pichai eine wichtige Angelegenheit:  „Die Europäer haben einen anderen historischen Hintergrund als die Amerikaner. Fragen des Datenschutzes haben dort, völlig zu Recht, eine größere Bedeutung. Datenschutz ist wichtig bei der Entwicklung aller neuen Technologien.“

Google strebt tiefer gehende Partnerschaften in Europa an und sagt, dass es Google sehr wichtig ist, was den Menschen in Europa am Herzen liegt und welche Sicherheitsbedürfnisse erfüllt werden müssen, um (wieder) mehr Vertrauen aufzubauen.  „Für uns ist es wichtig zu verstehen, was für die Menschen in Europa wichtig ist – und unsere Prioritäten entsprechend zu setzen. Wir haben genau das zwar immer versucht, aber vielleicht müssen wir etwas ändern. Und dafür sind Partnerschaften wichtig.“

Mehr zur Umfrage und dem Interview erfahrt ihr auf stern.de

 

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